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TENS Schmerztherapie

TENS Reizstrom - die alternative Schmerztherapie

TENS Reizstrom - die alternative Schmerztherapie

 

Die Schmerztherapie mit TENS Reizstrom

ist eine

  • nicht den Körper verletzende - also nichtinvasive
  • medikamentenfreie
  • zuverlässig wirksame
  • nebenwirkungsarme
  • kostengünstige

Methode, die Schmerzen mittels elektrischer Stimulation (TENS Reizstrom) der Nerven lindern kann. Bei dieser Art von Schmerztherapie können elektrische Impulse eine Art "Gegenirritation" im Gehirn bewirken und somit eine Schmerzlinderung erreichen.

Die Wirkung von TENS Reizstrom als Schmerztherapie wurde in großen klinischen und experimentellen Studien getestet und bewährt sich schon seit ihrer Anfangsphase. Eine mögliche Erklärung liefert die mittlerweile modifizierte Gate-Control-Theorie.

Hauptsächlich wird TENS Reizstrom zur postoperativen Schmerztherapie und bei chronischen Beschwerden jeder Art angewandt. Insbesondere hat sich die Schmerztherapie mit TENS Reizstrom bei der Behandlung von Phantom-Schmerzen nach Amputationen von Gliedmaßen bewährt. Aber auch Sportler nutzen TENS Reizstrom zusätzlich als Schmerztherapie zu ihrem Trainingsprogramm.

Die Einstellungsvielfalt der modernen TENS Geräte zur Schmerztherapie animiert natürlich zum Experimentieren, was bei TENS Reizstrom durchaus erwünscht ist, denn jeder Patient reagiert in einem anderen Maße auf den TENS Reizstrom und hat ein anderes Empfinden. Hier eine kurze Zusammenfassung der wählbaren TENS Reizstrom Frequenzbereiche und deren Wirkungen im Rahmen einer Schmerztherapie:

TENS Reizstrom mit hoher Frequenz (50 - 150 Hz): Das TENS Gerät sendet Impulse mit einer hohen Frequenz an die Nervenenden. Dies geschieht durch Elektroden, welche auf oder um das Schmerzareal herum aufgeklebt werden. Durch den TENS Reizstrom mit hoher Frequenz kommt es einer "Gegenirritation", wodurch der Schmerz gelindert oder vollständig ausgeschaltet wird. (Als Folge der cerebralen Hemmung der Schmerzweiterleitung kommt es zur Hemmung der Schmerzempfindung.)

TENS Reizstrom mit mittlerer Frequenz (30 - 40 Hz): In diesem Teilbereich der Schmerztherapie beschäftigt man sich nach Jenker mit der Blockade von Nerven und Ganglien. Es werden sowohl periphere Nerven, falls sie nicht zu tief im Gewebe liegen und für den TENS Reizstrom erreichbar sind, wie auch gleichgestimmte Ganglien blockiert. Über den Mechanismus einer Zunahme des Ruhemembranpotentials der Nervenzellmembran durch einphasige Impulse wird eine Herabsetzung der Impulsfrequenz erreicht, welche sich dann analgetisch (=schmerzaufhebend) auswirkt.

TENS Reizstrom mit niedriger Frequenz - akupunkturähnliche TENS (2 - 10 Hz): Wie der Name schon sagt, benutzt man hierbei ein TENS Gerät, um mit Hilfe elektrischer Impulse Muskeln zu stimulieren. Dazu werden Impulse mit niedriger Frequenz und hoher Intensität benötigt. Kurz unter der lokalen Schmerzgrenze rufen diese die gewünschten Muskelzuckungen hervor. Man geht davon aus, daß diese Schmerztherapie eine Ausschüttung körpereigener Neurotransmitter (=Endorphine, Dopamin, Noradrenalin und Serotonin) bewirkt. Die so freigesetzten Neurotransmitter wirken durch Blockade der Übertragung der Schmerzreize im Hinterhorn des Rückenmarks analgetisch und rufen eine allgemeine Durchblutungsverbesserung in allen Teilen des Körpers hervor, aber besonders im Behandlungsbereich. Somit erreicht man durch den TENS Reizstrom eine Steigerung der körperlichen und psychischen Leistung und eine entspannende Wirkung wird erzielt, was widerum eine Vermindung von Stress zur Folge hat.

Bei richtiger Anwendung, d.h. richtiger Platzierung der Elektroden und der richtigen Einstellung des TENS Gerätes ist bei allen Frequenzbereichen zur Schmerztherapie ein guter Erfolg zu erwarten, ob es nun um eine postoperative Schmerztherapie oder um die Linderung chronischer Schmerzen geht.

 

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